Anonym und sicher melden


Erfahren Sie hier, wie Sie einen konkreten Fall von Christenfeindlichkeit melden können, der Sie selbst, Ihr Kind oder eine Person in Ihrem Umfeld betrifft.

Gewalt gegen Christen


Sie geschieht auf dem Schulhof, in sozialen Netzwerken oder am Arbeitsplatz – Gewalt gegen Christen in Österreich. In unserer Verfassung heißt es: „In Österreich hat jeder Mensch das Recht, seine Religion einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen öffentlich oder privat, durch Gottesdienst, Unterricht, Andachten und Beachtung religiöser Gebräuche auszuüben“. Trotzdem erleben Menschen in unserem Land, die sich dem christlichen Glauben zugehörig fühlen, immer wieder verbale Angriffe wie Beschimpfungen oder Verleumdungen, aber auch Diskriminierung und sogar körperliche Gewalt.
Gewalt gegen Christen

Sagen statt schweigen


Auf dieser Seite haben Menschen, die Christenfeindlichkeit in jeder Form erleben, die Möglichkeit, einen solchen Vorfall anonym zu melden. Dem Vorfall wird dann von professioneller Seite her nachgegangen.

Die Meldung von christenfeindlichen Angriffen und ihre Dokumentation hilft dabei, die Probleme klarer zu erkennen und in der Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen. Dadurch möchten wir eine Sensibilität in der Gesamtbevölkerung für dieses Thema erreichen und den Opfern eine Stimme geben.

Falls der Vorfall strafrechtlich relevant ist, sollten Sie auch eine Anzeige bei der Polizei erstatten.
Vorfall melden

Berichte von Betroffenen

Bild zu Störung und Sachbeschädigung bei Mahnwache in Wien

Störung und Sachbeschädigung bei Mahnwache in Wien

„Am 21. Februar 2026 kam es bei einer friedlichen Mahnwache in Wien zu einem Zwischenfall. Ein bislang unbekannter Mann näherte sich dem Informationszelt und begann, mehrere Heringe aus dem Boden zu ziehen, mit denen das Zelt...
„Am 21. Februar 2026 kam es bei einer friedlichen Mahnwache in Wien zu einem Zwischenfall. Ein bislang unbekannter Mann näherte sich dem Informationszelt und begann, mehrere Heringe aus dem Boden zu ziehen, mit denen das Zelt abgespannt war. Dadurch knickte das Zelt auf einer Seite ein, mehrere Spannseile wurden beschädigt. Auf Ansprache erklärte der Mann, er wolle „ein Zeichen setzen“, da er für Abtreibung sei. Nachdem ihm angekündigt wurde, die Polizei zu verständigen, ließ er von weiteren Handlungen ab, entfernte sich jedoch laut schimpfend vom Ort des Geschehens. Dabei rief er unter anderem „Scheiß Patriarchat“ und bezeichnete die anwesenden Frauen als „Frauenhasserinnen“. Der Vorfall stellt eine gezielte Störung einer friedlichen Versammlung sowie eine Sachbeschädigung dar.“
Bericht von Katarina R.
Bild zu Brandversuch in Kirche in Bruck an der Leitha

Brandversuch in Kirche in Bruck an der Leitha

„In der Pfarrkirche Bruck an der Leitha soll ein 51-jähriger Mann am 7. Februar 2026 Gebets- und Gesangsbücher in brennende Kerzen geworfen und einen Kerzenständer umgetreten haben. Der Brand konnte von der Feuerwehr gelöscht...
„In der Pfarrkirche Bruck an der Leitha soll ein 51-jähriger Mann am 7. Februar 2026 Gebets- und Gesangsbücher in brennende Kerzen geworfen und einen Kerzenständer umgetreten haben. Der Brand konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Der Mann legte ein Geständnis ab und wurde festgenommen. Die Schadenshöhe ist noch unklar.“
Bild zu Antonskirche mit arabischen Stammessymbolen beschmiert

Antonskirche mit arabischen Stammessymbolen beschmiert

„Anfang Februar 2026 wurde die Antonskirche erneut zum Vandalismus-Opfer. Diesmal wurde sie unter anderem mit dem Wort Syria und der Zahl 515 beschmiert. 515 ist ein durch syrische Jugendgruppen häufig verwendeter Code, der...
„Anfang Februar 2026 wurde die Antonskirche erneut zum Vandalismus-Opfer. Diesmal wurde sie unter anderem mit dem Wort Syria und der Zahl 515 beschmiert. 515 ist ein durch syrische Jugendgruppen häufig verwendeter Code, der als Symbol für den Stamm der Haschimiten dient und an den arabischen Aufstand gegen das Osmanische Reich erinnern soll.“
Weitere Berichte einsehen

Strafbare Handlungen gegen Christen in Österreich in Zahlen


Jahresüberblick 2023
150
Strafbare Handlungen gegen Christen
13
Fälle (schwerer) Körperverletzung
78
Fälle (schwerer) Sachbeschädigung

* Quelle: Lagebericht Hate Crime 2023, Wien, Juli 2024
Viele Christen mussten ihr gesamtes Hab und Gut sowie ihre Liebsten zurücklassen, mit der Hoffnung in Österreich ihre Religion frei von Unterdrückung, Diskriminierung und Verächtlichmachung ausleben zu können. Um genau das sicherstellen zu können, braucht es jedenfalls eine Meldestelle Christenfeindlichkeit. Damit wird nicht nur eine Anlaufstelle für Betroffene geschaffen, sondern es wird für Sensibilisierung gesorgt und der Thematik wird endlich die notwendige und längst überfällige Aufmerksamkeit geschenkt.

Marina Soliman
Initiatorin der Meldestelle für Christenfeindlichkeit

Wir helfen weiter!


Wir bieten die Möglichkeit, Vorfälle zu melden, die sich gegen Menschen richten, die sich dem christlichen Glauben zugehörig fühlen. Außerdem stehen wir mit Beratung und Unterstützung für Betroffene zur Verfügung.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie als Betroffene/r Hilfe brauchen oder uns in unserem Anliegen unterstützen möchten.
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